Wer braucht schon einen Wartungsvertrag!

Am Markt herrscht oft noch immer die Annahme vor, dass man eine Website oder einen Webshop einfach umsetzt, ins Internet setzt und dann ist alles gut und man muss nie mehr was daran machen. Das stellt sich leider oft als fataler Irrtum heraus.

Warum sich Ihre Website auch ohne Sie weiterentwickelt

Spaßeshalber hört man immer wieder, die EDV & IT hätte ein Eigenleben – und zuweilen stimmt das indirekt sogar auch. Denn auch wenn faktisch Ihre Website und Ihr Shop ohne Zutun auf einem Webspace liegen und quasi „gleich bleiben“ tun sich rundherum viele Dinge:

Da wird vom Hosting-Provider das Betriebssystem des Server upgedatet, es kommen neue Probleme mit bestehenden Technologien ans Licht für die es Updates braucht, die Sicherheit wird durch SSL gesteigert und auch die dazugehörigen Zertifikate müssen aktuell bleiben oder es gilt Plugin-Updates zu machen, damit kritische Sicherheitslöcher gestopft werden können.

Sicherheitslöcher oder „Wie kann es sein dass man das erst später merkt?“

Eine berechtigte Frage. Generell ist die meiste Technologie im WWW Open Source, das bedeutet dass Software entwickelt, weitergegeben, weiterentwickelt und immer wieder aufs Neue getestet wird – und dabei treten manchmal unerkannte Probleme, die teilweise schon lange bestehen und einfach nie entdeckt wurden, auf. Oder das Zusammenspiel sich stetig weiterentwickelnder Technologie – was ja eine gute Sache ist – führt dazu, dass Software neue Bugs durch neue Funktionen einführt oder dass alter Code einfach nicht mehr (richtig) funktioniert.

Selbst Alltagsdinge wie Kaffeemaschinen, Autos oder die Heizung im eigenen Haus sind heute „smart“ und verfügen über Microcontroller, Mainboards und Chips und darauf läuft Software – und Software entwickelt sich weiter und braucht dadurch auch zwischendurch Updates.

Laufende Wartung als Must-Have für Sicherheit

Wer seine Website, seinen Shop, seinen Web-, Datenbank- oder Mailserver nicht updatet, ist nicht nur selbst gefährdet, sondern gefährdet aktiv auch andere. So können findige Kriminelle nicht geschlossene Sicherheitslücken in trivialen Plugins (wie z.B. für Kontaktformulare) nutzen, um per Phishing anderen Besuchern ihre Passwörter abzuluchsen oder die Identität zu stehlen – und im schlechtesten Fall haften Sie als Website-Betreiber dafür, denn Ihre Website oder Ihr Shop sind quasi temporär zum „Büro“ von Kriminellen geworden.

Aber auch die Gefahr von Ransomware und Cryptolockern, die bei Infektion Ihre Website, Ihren Shop oder Ihr ganzes Unternehmen per Datenverschlüsselung lahm legen, ist nicht zu unterschätzen. Ein solcher Super-GAU kann de facto ganze Unternehmen vernichten, wenn kein Zugriff mehr auf kritische Daten besteht!

Durch die laufende Wartung, Aktualisierung und Prüfung Ihrer Infrastruktur durch Profis wie uns stellen Sie sicher, dass alle Software auf dem neuesten Stand ist und reduzieren die Chance, in unangenehme Situationen zu kommen – auch wenn es bekanntlich nie eine 100% Sicherheit gibt, mit laufender Wartung verringern Sie Ihr Risiko drastisch!

Die Kostenseite

Natürlich klingt es erst einmal nach viel wenn man jedes Monat z.B. einen Personentag an Wartung und Updates einkalkuliert, lassen Sie mich aber eine kurze Beispielrechnung für Sie anstellen:

Mit Wartungsvertrag:

1 Personentag / Monat = 12 PT pro Jahr (Kosten um die 8.000 – 12.000 EUR pro Jahr)

Ohne Wartungsvertrag aber mit Notfall

Cybersicherheitsexperte mit Team (in Summe 4 Personen), beschäftigt für 4 Tage mit der Behebung eines Ransomware-Problems = 16 PT einmalig, Folgekosten für Image-Schaden, Datenverluste und Verdienstentgang (da Unternehmen teilweise eine Woche und mehr 100% offline) sind hier noch nicht eingerechnet – in Summe wahrscheinlich ein Schaden von bis zu 50.000 EUR

Sie sehen, auch hier gilt: wer billig (oder gar nicht) kauft, kauft unter Umständen sehr teuer! Lassen Sie daher Ihre Infrastruktur nicht brach liegen und setzen Sie sich nicht dem Risiko aus – es lohnt sich!